Die Universität Passau wird in den nächsten Jahren zu einem der führenden Zentren für Grundlagenforschung zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung entwickelt und engagiert sich aktiv für eine „Universität für Europa“ im Sinne des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron. „Dafür brauchen wir europäische Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft“, sagt Universitätspräsidentin Prof.Dr. Carola Jungwirth. „Deshalb treiben wir die Zusammenarbeit mit dem INSA de Lyon im Bereich Forschung und Lehre weiter voran.“

Seit mehr als zehn Jahren pflegt die Universität Passau ihre Beziehungen zum Institut National de Sciences Appliqués de Lyon stetig. Studierenden und jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern stehen aktuell ein deutsch-französisches Doppelmaster- und ein Promotionsprogramm offen. Zusätzlich sind gemeinsame Forschungsvorhaben – vor allem im Bereich Informatik – auf dem Weg, die den Themenschwerpunkt „Digitalisierung, vernetzte Gesellschaft und (Internet-) Kulturen“ der Universität Passau stärken. Ab Oktober 2019 werden Passauer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Projekt „Fit Europe“ mit dem INSA de Lyon zusammenarbeiten.

Darüber hinaus verbindet Passau und die Wirtschaft in der Region Lyon ein reger Wissens- und Technologietransfer. Zu den wichtigsten Partnern gehören das Unternehmen „Worldline“, einer der Marktführer auf dem Gebiet der Datensicherung, und das Gründerzentrum La French Tech One, das digitale Start-ups unterstützt.

Universitätspräsidentin Prof.Dr. Carola Jungwirth: „Lyon ist einer unserer wichtigsten Partner im Bereich der Digitalisierung. Die Präsenz von Dr. Marie-Christine Baietto, geschäftsführende Präsidentin, Prof.Dr. Damien Fabrègue, Vizepräsident für Internationale Beziehungen, und Dr. Marie-Pierre Favre, Vizepräsidentin für internationale Entwicklung, vom INSA de Lyon, Juliette Jarry, Vizepräsidentin der Region Auvergne-Rhône-Alpes und Direktorin für Internationale Beziehungen, sowie des deutschen Generalkonsuls in Lyon Max Maldacker spiegelt die Bedeutung der deutsch-französischen Zusammenarbeit im Bereich der digitalen Entwicklung wider. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir hier weitere große Fortschritte erzielen können.“

Präsidentin Prof.Dr. Carola Jungwirth wird von Prof.Dr. Harald Kosch, Vizepräsident für Akademische Infrastruktur/IT, Alumni sowie wissenschaftlichen und wissenschaftsunterstützenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität Passau begleitet. Die Reise findet anlässlich des 3. Alumni-Kongresses „Passau meets Lyon“ statt. Der AlumniClub – Ehemaligenverein der Universität Passau e.V. organisiert jährlich ein Treffen in einer europäischen Stadt, um das Netzwerk der Universität zu pflegen und seinen Mitgliedern Einblicke in einen bestimmten Wirtschaftsbereich zu eröffnen.

Die Zukunft der Universität Passau liegt in ihrer weiteren Europäisierung und Internationalisierung: „Die Exzellenz unserer Forschung, das Niveau unserer Nachwuchsförderung und die Qualität unserer Lehre hängen davon direkt ab“, betont Prof.Dr. Carola Jungwirth. „Deshalb freue ich mich sehr, dass die Zusammenarbeit der Universität Passau und des INSA de Lyon auf dem Weg zu einer gemeinsamen Universität für Europa vom Deutschen Akademischen Austauschdienst in Form einer Erasmus+ Strategischen Partnerschaft gefördert wird.“

Foto:
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Alumni-Kongresses mit Präsidentin Prof.Dr. Carola Jungwirth (Mitte), Vizepräsident Prof.Dr. Harald Kosch (7. v. l.), Dr. Marie-Pierre Favre, Vizepräsidentin für internationale Entwicklung vom INSA de Lyon (3. v. r.) und Doreen Müller-Murr, Geschäftsführerin des AlumniClubs – Ehemaligenverein der Universität Passau e.V. (links). Foto: Cheney/Universität Passau

Quelle: Pressemitteilung, Universität Passau, Katrina Jordan

Kommentar schreiben

Für diesen Inhalt ist es nicht mehr möglich, einen Kommentar zu schreiben!

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag